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Übungen positive Emotionen zu kultivieren.
Entdecke die Macht einer positiven Lebenseinstellung

Positive Emotionen lassen sich im Alltag leicht erleben. Hier einige Vorschläge, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist:

Vorweg ein genereller Tipp:
Positive Emotionen im Leben zu kultivieren bedarf für manche etwas Übung. Getreu dem Motto "Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht" darfst du dir ruhig Zeit geben. 

1. Übung: Positiver Tagesrückblick - was ist heute gut gelaufen?

Schreibe dir eine Woche lang jeden Abend vor dem zu Bettgehen drei positive Dinge aus dem Tagesverlauf auf. Frage dich dafür: 

1. Was war heute gut, schön, angenehm oder erfreulich?
2. Wie habe ich dazu beigetragen? 

Beobachte, wie sich deine Stimmung dabei verändert. Vielleicht möchtest du diese Gedanken für dich ebenfalls notieren.

Beispiel eins:
1. "Was war schön?“ - „Der Duft der Sommerblumen war herrlich.“
2. „Wie habe ich dazu beigetragen?“ - „Ich habe mir in der Mittagspause 15 Minuten Zeit für einen kleinen Spaziergang genommen.“

Beispiel zwei:
1. „Was war schön?“ - „Das gemeinsame Abendessen war sehr schön und richtig lecker.“
2. „Wie habe ich dazu beigetragen?“ - „Wir haben seit langem mal wieder gemeinsam gekocht und vorher extra noch frisches Gemüse vom Bauern besorgt.“ 

In Studien wurde nachgewiesen, dass durch diese Übung depressive Tendenzen zurückgingen und das persönliche Glücksempfinden anstieg. Obwohl die Teilnehmer diese Übung nur eine Woche machten, konnte der Effekte noch bis zu einem halben Jahr später nachgewiesen werden. (Seligman, Steen, Park & Peterson, 2005)

2. Übung: Steigere deine Naturverbundenheit 

Eine weitere und sehr einfache Methode, um positive Gefühle zu steigern besteht darin, für mindestens 20 Minuten an der frischen Luft und in Naturumgebung spazieren zu gehen. Wichtig dabei ist nur eines: Es müssen für dich angenehme Wetterbedingungen herrschen. 

Wer sich bei gutem Wetter für mind. 20 Minuten in der Natur aufhält, steigert seine positiven Gefühle, ermöglicht sich eine offenere Denkweise und eine deutlich größere geistige Aufgeschlossenheit. Zudem verbleiben Informationen länger im Arbeitsgedächtnis - es können mehr Gedanken auf einmal verwaltet werden. Diese Effekte gelten laut Studie nicht nur für alle Naturliebhaber, sondern zeigte sich bei jedem Teilnehmer, der sich bei gutem Wetter in der Natur aufhielt. (Keller, Fredrickson et al., 2005)

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